Zum Mooswäldle 9a, 78054 VS-Schwenningen

Ein Punkt in letzter Sekunde

Die U17 der SERC Wild Wings Future empfing die Jungadler aus Mannheim

Für zwei Spiele kamen die Tabellenersten der Division I Süd, die Jungadler, in die Helios Arena. Mit zu viel Respekt gingen die Schwenninger in die Partie am Samstag. Mannheim machte ordentlich Druck, ging nach 10 Minuten in Führung und erhöhte sogar einige Minuten später auf 0:2. Dank des gut aufgelegten Schwenninger Goalies Patrik Andrisik blieb es erstmal dabei.
Die erste Pause tat dem Team von Alexander Dück gut und man ging konzentrierter ins zweite Drittel. Nachdem eine doppelte Unterzahl gut verteidigt wurde, nahmen die Schwenninger immer mehr Fahrt auf und Fabian Renner (Assist: Mika Junker, John Müller) erzielte den Anschlusstreffer zum 1:2 in der 32. Minute. Ab diesem Moment begann eine beherzte Aufholjagd, das Spiel war schnell und engagiert von beiden Seiten, doch ein Tor fiel lange Zeit nicht mehr. Kurz vor Schluss nahm Trainer Alexander Dück den Goalie raus und tatsächlich: in der buchstäblich letzten Sekunde gelang Marlon D’Acunto der viel umjubelte Ausgleichstreffer in der gut besuchten Helios-Arena. Die Punkte wurden im Penalty-Schießen vergeben, die U17 der SERC Wild Wings Future zog hier den Kürzeren und ergatterte einen Punkt.

Am nächsten Morgen ging es in die zweite Partie. Zwar kam das Schwenninger Team selbstbewusst und frisch aufs Eis, die Mannheimer legten dennoch auch nochmal eine Schippe drauf. Gleich das erste Powerplay nutzten die Jungadler zur Führung. Nach 5 Minuten stand es bereits 0:2 und auch das dritte Tor kassierten die Schwenninger bereits im ersten Drittel. Doch die Gastgeber gaben sich kämpferisch. In der 31. Minute traf Mika Junker (Assist: Alexander Khristenko, Artur Karpenko) zum 1:3 und fünf Minuten später konnte Niklas Karle einen Penalty zum 2:3 verwandeln. Es wurde jetzt noch einmal richtig spannend, das Spiel nahm auch an Härte zu, auf beiden Seiten gab es richtig viele Strafen, gegen Schwenningen 26 und gegen Mannheim 28 Minuten. Anfangs des Schlussdrittels war noch alles offen, doch dann kassierten die Schwenninger das 2:4, ein unglücklich vom eigenen Spieler abgefälschtes Eigentor. Nach diesem Tor ging gar nichts mehr und die Mannheimer nutzten fast jede Chance clever aus, weshalb es dann am Ende etwas zu eindeutig 2:8 stand.

Die U17 der SERC Wild Wings Future bleibt auf dem 6. Platz der Tabelle der Division I Süd und empfängt nächste Woche den ESV Kaufbeuren in der Helios-Arena

Villingen-Schwenningen, 06.01.2020

WWF